Babybrei-Rezepte selber machen – 5./6. Monat (Übersicht)

Sobald das Baby die Anzeichen zeigt, reif für die Beikost zu sein (welche das sind, liest du hier), geht es ran an den Herd. Babybrei selber machen ist ja so einfach, und man weiss immer, was drin ist (so viel mal zu den Vorteilen gegenüber gekauftem Brei). Frisch ist am besten. Es gibt Babies, die essen nicht mal selbstgemachten Brei vom Vortag, geschweige den aufgetauten.

 

Der erste Babybrei: mit viel Gemüse wie Karotte, Kürbis oder Süsskartoffeln

Der Start für den ersten Babybrei ist einfach.

  1. Wähle eines der Gemüse für einen ersten Babybrei (hier liest du alles zu den geeigneten Sorten), z.B. Kürbis oder Karotten.
  2. Mit etwas Rapsöl einige Löffel Gemüsebrei am Mittag füttern.
  3. Teste einige Tage lang, ob das Baby ihn mag und gut isst.
  4. Dann kommen Kartoffeln und bald auch Getreide dazu. (Hier gehts zum Ernährungs-Fahrplan).
  5. Nach etwa einem Monat oder sobald das Baby 150 ml isst, kann die zweite Mahlzeit eingeführt werden.

 

Babybrei: Von Kürbis bis zu Süsskartoffeln, von Spinat bis zu Zucchini und natürlich klassisch mit Karotte und Kartoffeln als Grundlage.

Regel: Den Mittagsbrei am Anfang nur mit einem Gemüse zubereiten. Isst das Baby gut, können zwei bis drei Gemüse (und/oder Kartoffeln) gemischt werden. 

Zum Glück hatte mein Sohn (mit 9 Monaten) meistens Lust, auch Neues auszuprobieren (oder ich habe ihn schon so weit “erzogen”, dass er dies gerne machte) und er hatte auch immer Freude an verschiedenen Farben. Einzig bei der Konsistenz des Breis hatte er noch Mühe. Die Abneigung gegen gewisse Lebensmittel kam erst ab dem 3. Lebensjahr. Jedes Gemüse, das neu eingeführt wird, hat einen anderen Geschmack, den das Baby zuerst kennen lernen muss!

 

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Baby Led Weaning anstelle von Babybrei?

Ich versuchte ab dem 10. Monat BLW (was das ist, erkläre ich hier). Doch glitschige Süsskartoffeln oder anderes Gemüse mochte er anfangs nicht so in der Hand halten. Er versuchte dann, direkt mit dem Mund das Gemüse auf dem Tisch zu treffen (ein bisschen wie ein Hund sieht das dann aus) anstelle es in die Hand nehmen zu müssen, haha, sieht lustig aus. Doch je älter er wurde, desto besser funktionierte es und er wollte wie wir Grossen mit der Hand selbst essen.

 

Hier übrigens noch einige wissenswerte Seiten hier auf dem Blog:

Der 1. Babybrei – Grundwissen – Anzeichen für die Beikostreife 

Mehr zur Geschmacksentwicklung von Kindern

Alle Babybrei-Rezepte

Die Ernährung des Babys im 1. Jahr (Ernährungsplan)

Welche Milch für mein Baby / ab wann darf es Kuhmilch? 

 

 

So schön sieht die Brei-Welt aus: farbige Anfänger-Rezepte für das Baby

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