Welche Pulvermilch für mein Baby? Ab wann darf das Kind Kuhmilch und was tun bei Unverträglichkeit?

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Stillen ist das beste für das Kind, das ist allgemein bekannt. Doch – teilweise ab Geburt, oft aber erst mit etwa 1 Jahr – fragen sich Eltern, welche Milch ihr Kind trinken soll. Ab dem ersten Geburtstag darf man Kindern unverarbeitete Kuhmilch geben, vorher nicht, ist die gängige Regel. Doch was, wenn das Kind diese nicht gut verträgt? Und wer nicht stillen kann: welche Pulvermilch ist geeignet? Ich habe recherchiert, mit Experten gesprochen und ausprobiert, denn mein Sohn (2.5) gehört zu denjenigen Kindern, die Kuhmilch nicht gut vertragen. Ich hoffe, meine Erfahrungen können anderen Eltern helfen.*

 

Kinder, die bis 6 Monate gestillt werden, sind gesünder, das beweisen viele Studien, denn man kann unter anderem Allergien vorbeugen. Stillen ist und bleibt das Beste für Kinder, schon nur 4 oder 6 Monate stillen ist super. Doch manchmal müssen Mütter schon früher auf künstliche Säuglingsmilch ausweichen.

Häufig, wenn Babys Probleme mit der Verdauung oder dem Magen haben, steckt eine Unverträglichkeit dahinter. Es gibt zwei Allergien, die Laktoseintoleranz und die Kuhmilchallergie. Bei der Laktoseintoleranz verträgt das Kind den Milchzucker nicht. Bei der Kuhmilchallergie sind es die Milcheiweisse, die Probleme bereiten.  Bei beiden gehören Durchfall oder Erbrechen/Reflux als Symptome dazu. Bei der Kuhmilchallergie können noch Hautausschlag, Rötungen, laufende Nase oder tränende Augen hinzu kommen. Gut zu wissen, dass sich viele Allergien im Laufe des Lebens verändern können. Und bei der Laktoseintoleranz muss man nicht in jedem Fall immer ganz auf Milch verzichten. Die Forschung ist sich hier aber noch immer nicht einig, in den letzten Jahren haben sich die Empfehlungen zur Allergieprohylaxe mehrmals geändert, sagt auch die La Leche Ligue.

Obwohl ich meinen Sohn über 10 Monate gestillt habe, hat er eine leichte Laktoseintoleranz. Die Laktoseintoleranz haben wir aber erst herausgefunden, als er 2 Jahre alt wurde. Ich gebe hier gerne meine Erfahrungen und mein angeeignetes Wissen im Gespräch mit Fachpersonen weiter für andere Eltern, die ähnliche Probleme haben. Dieser Artikel hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ich habe lediglich viel recherchiert und mit Stillberaterinnen und Kinderärzten gesprochen.

 

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Wer nicht stillt, gibt dem Kind Pulvermilch. Doch welche soll es sein? Und was sind die Alternativen bei Unverträglichkeit?

 

Kuhmilch für das Baby – was sind die Regeln?

Mit knapp 11 Monaten bekam mein Sohn zum ersten Mal Pulvermilch. PuMi, wie die Milch gerne abgekürzt genannt wird, wird aus Kuhmilch zubereitet, aber sie ist so aufgespalten und verarbeitet, dass sie leichter verträglich ist. Hier die Regeln, welche auch die La Leche Ligue herausgibt:

  • Unverarbeitete Kuhmilch (Vollmilch) wird im ersten Lebensjahr ab 12 Monaten empfohlen. Ab ca. 1 Jahr geht man nämlich davon aus, dass der Magen die Lebensmittel besser verdauen und verarbeiten kann. Vollmilch enthält sehr viel Eiweiss, das die Niere stark belasten kann.

 

  • Die Empfehlung der Stillberaterinnen und Mütterberatungen ist, dass man ab dem ca. 7. Monat wenig Vollmilch-Naturjoghurt in einen Früchtebrei beifügen darf. Quark, Frischkäse und Käse sowie Kuhmilch als Getränk sollten wegen dem hohen Eiweissgehalt im ersten Jahr gemieden werden.
  • Frühestens ab 7  Monaten (nach abgeschlossenem 6. Lebensmonat kann Vollmilch ca. 1 dl für den Getreidebrei oder den Schoppen verwendet werden.

Oft lese ich in Foren und Facebook-Gruppen die Frage:

«Darf man einem Kind in der Beikostphase Kuhmilch geben oder nicht?

Die Antwort lautet somit: «Ja, in der Breizeit ab dem ca. 7. Monat darf ein Kind einen Brei aus Getreide und Kuhmilch haben, der selbst gekocht wurde. Reine, unverarbeitete Kuhmilch in einem Fläschchen sollte man aber noch nicht geben.»

 

  • Milch mit Wasser verdünnen? Mir wurde noch mit 12 Monaten geraten, die Milch zuerst mit Wasser zu verdünnen (1/2-2/3 Milch), um zu testen, ob mein Sohn sie verträgt. Das wurde früher oft geraten, heute eigentlich nicht mehr, sagt auch die La Leche Ligue. Der Schoppen muss dann allerdings mit einem Getreidepulver angereichert werden, damit eine genügende Sättigung erreicht wird.

 

  • Ist ein Kind allergiegefährdet, kann man den empfohlenen Getreidebrei auch mit HA Pulvermilch oder Muttermilch zubereiten oder einen milchfreien Getreide-Gemüsebrei anbieten. In jedem Fall empfiehlt es sich aber, mit einer Stillberaterin oder Fachperson zu sprechen.

Deshalb ist Kuhmilch für Kinder unter 1 Jahr nicht geeignet.

 

Ab 1 Jahr: unverarbeitete Kuhmilch für das Kind ist erlaubt

Mit ca. 12 Monaten wird generell empfohlen (so sagt es Stillberaterin), den Säuglingsmilchschoppen auf normale Kuh-Vollmilch umzustellen (Milchdrink wird nicht empfohlen, da es weniger Fettsäuren enthält). Rohmilch sollte immer abgekocht werden.

Ab 1 Jahr gab ich meinem Sohn somit die erste unverarbeitete Kuhmilch, in einer kleinen Menge. Ich wollte dann immer mehr steigern und so schauen, ob er die Milch gut verträgt. So wie ich es immer bei neuen Lebensmitteln machte. Aufgefallen ist mir dann sehr bald, dass er einen viel flüssigeren Stuhl bekam. Ich hatte aber von Anfang an das Gefühl, er verträgt die Milch nicht gut.

Hinzu kam, dass er ab da ca. 1x im Monat erbrach. Das blieb bis zum Alter von 2 so.

Irgendwann begann ich festzuhalten, was er ass und versuchte herauszufinden, woran das Erbrechen lag. Ich sprach mit der Mütterberatung und Stillberaterin, wie es auch empfohlen wird bei einer Unverträglichkeit. Mir wurde empfohlen, weniger Milch zu geben und es zu beobachten.

Die Kinderärztin habe ich ebenso einige Male darauf angesprochen. Sie konnte nicht wirklich weiterhelfen. Den einzigen Zusammenhang, den ich mit der Zeit sah, war die Milch. Ich begann deshalb letzten Sommer, meinem Kleinen die Morgenflasche abzugewöhnen und am Abend bekam er Hafermilch, mit Kalzium versetzt, da er die Abendflasche so sehr liebt. Im Herbst dann stellte die Ärztin durch einen Bluttest eine Laktoseintoleranz fest und wir haben danach 3 Monate vollständig auf Milchprodukte verzichtet. Die Empfehlung ist, Milch danach wieder nach und nach einzuführen. Seither hat es enorm gebessert.

Im Gespräch mit der Hotline der Firma Bimbosan kam ich dann aber auf die Idee, ihm eine Kindermilch zu geben, die für Kinder ab 12 Monaten gedacht ist. Sie besteht zwar aus Kuhmilch, ist jedoch so aufbereitet, dass sie verträglicher ist.

Hinweis der Stillberaterin: Die aktuellen Regeln empfehlen eine Kindermilch nicht, sie sei nicht notwendig. Im 2. Lebensjahr sollte ein Kind ca. 3-4 dl Milchprodukte zu sich nehmen.

 

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Wenn die Mutter nicht stillen kann – oder aufgehört hat, ist Pulvermilch eine Option – auch wenn das Kind schon 1 Jahr alt ist.

Welche Pulvermilch ist für mein Baby geeignet?

Aber zuerst nochmals einen Schritt zurück, nämlich zu den Babies und der Pulvermilch. Als ich meinem Sohn mit 11 Monaten für wenige Wochen Pulvermilch gab, habe ich diverse Marken ausprobiert. Das Angebot der Nahrungsmittelindustrie ist ja riesig, von Aptamil über BEBA, Bimbosan, Holle, Hipp, Milasan, Milupa und und und. Am besten gefallen hat mir damals schon Bimbosan – einerseits, weil ich als Kind diese schon bekommen habe und es mir als Schweizer Traditionsunternehmen sympathisch ist und andererseits, weil sie kein Palmöl enthält (mehr dazu weiter unten).

 

Überblick: welche Pulvermilch gibt es für Baby und Kind?

Das Wirrwarr ist gross, denn es gibt bei jedem Hersteller enorm viele Optionen an Pulvermilch, immer auf das Alter abgestimmt. Grundsätzlich macht das auch Sinn, da sich die Bedürfnisse der Babies mit zunehmendem Alter ändern. Am besten bespricht man dies mit der Stillberaterin, sie hat einen guten Überblick. Ich möchte hier keine Empfehlung für die Marke abgeben, sondern nur die Fakten auf den Tisch legen und meine persönlichen Erfahrungen weitergeben. Viele meiner Freundinnen, die nicht stillen konnten, gaben beispielsweise diejenige Milch, die die Kinder schon im Spital bekamen.

Wichtigste Regeln sind:

  • Noch immer ist Stillen die beste Option – falls man das kann.
  • Nur verarbeitete Kuhmilch in Form von Pulvermilch verwenden, keine rohe Kuhmilch an Babies unter 1 Jahr geben.
  • Die Angaben der Hersteller beachten und nicht experimentieren. Bei Fragen und Unklarheiten eine Stillberaterin fragen.
  • Folgemilch sollte gemäss der La Leche Ligue erst gefüttert werden, wenn das Kind schon Beikost bekommt. Der Einsatz von Folgemilch ist aber umstritten. Oft wird von Fachpersonen empfohlen, die Anfangsmilch (Pre) bis zur Vollendung des 1. Lebensjahres zu geben, da diese Milch der Muttermilch am ähnlichsten ist. Folgemilchen können öfter mehr Zusatzstoffe, Protein und Kohlenhydrate enthalten, sie liefern also mehr Kalorien und dürfen deshalb frühstens ab dem 5. Monat verabreicht werden. Folgemilch ist der Muttermilch weniger ähnlich.
  • Wenn die Eltern oder Geschwister Allergiker sind, wurde bis vor kurzem oft die HA Milch (hypoallergen) empfohlen. Deren Wirkung kann aber auch umstritten sein (siehe weiter unten). Ausserdem ist die Studienlage bis heute gemäss La Leche Ligue sehr dürftig. Einige neuere Studien kamen zum Schluss, dass sie nicht den erwünschten Effekt habe, weshalb die La Leche Ligue sie nicht mehr empfiehlt.
  • Pulvermilch, die vegan ist (also nicht aus Kuhmilch hergestellt wird) gibt es z.B. diejenige bei Bimbosan Bisoja. Jedoch ist Sojamilch für Babies umstritten. Wer sich vegan ernährt, sollte sich bei speziell dafür ausgebildeten Stillberaterinnen beraten lassen. Reismilch, Mandelmilch sind für Säuglinge NICHT geeignet.

 

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Für Kinder ab 12 Monaten gibt es die Kindermilch.

 

Klassifizierungen der Pulvermilch, auf das Alter der Babies abgestimmt

Säuglingsmilch: auch Pre-Milch oder Anfangsmilch genannt (oft mit der Nummer 1). Ist ab Geburt möglich. Wird aus Kuhmilch hergestellt, aber der Muttermilch am ähnlichsten.

Folgemilch: ab ca. 6 Monaten möglich, je nach Hersteller. Oft mit der Nummer 2 bezeichnet. Von einigen Herstellern gibt es sogar eine Folgemilch Nr. 3 (ab ca. 8 Monaten). Hier gibt es einen kleinen Test der bekanntesten Folgemilchen. Jedoch kann man die Pre-Milch gut bis zu 12 Monaten geben, es gibt meist keinen Grund für eine Folgemilch, da die Anfangsmilch der Muttermilch auch am ähnlichsten ist.

Kindermilch: ab 12 Monaten, ist der Kuhmilch am ähnlichsten. Wird oft auch Juniormilch genannt. Ist mit zusätzlichen Vitaminen zugesetzt, die dem Bedarf des Kindes entsprechen. Die Kindermilch kann man bis ins Alter von 4 trinken.

 

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Die Kindermilch Super Premium von Bimbosan ist auf das Alter der Kinder abgestimmt und soll besser verträglich sein als Kuhmilch.

 

Wenn Babies prädestiniert für Allergien sind: HA Pulvermilch?

Bevor ich mit Pulvermilch startete, überlegte ich kurz, ob ich meinem Sohn die HA Milch für sensible Babies geben soll. Von Anfang an. Denn ich selbst habe Heuschnupfen und Laktoseintoleranz, gelte somit als Allergikerin. Und Kindern mit Allergien in der Familie wird diese Milch empfohlen.

Die HA Milch ist also eine Milch, speziell für Kinder mit Allergien oder mit Eltern, die Allergien haben und sie dementsprechend prädestiniert sind.

Diese Milch ist besonders verträglich, sie besteht zwar aus Kuhmilch, diese wurde aber so stark verändert, dass sie viel weniger Allergien hervorrufen kann. Bei einer Kuhmilchweiss-Allergie hingegen nützt auch diese Milch nichts, hier sollte man sich mit Fachpersonen rücksprechen. Ausserdem ist auch die Wirkung der HA Milch umstritten. Wird eine echte Laktoseintoleranz festgestellt, sollte man sich von Ärzten beraten lassen, dann wird eine Spezialnahrung verordnet.

Da ich nur eine so kurze Zeitlang Pulvermilch gab und dann auf normale Kuhmilch umstieg, probierte ich die HA Pulvermilch nie lange aus und kann somit nicht darüber berichten. Zusätzlich zur speziellen HA Milch gibt es auch einige Hersteller, die Milch gegen Reflux anbieten, wenn also das Baby viel spuckt.

Doch ich habe mich bewusst für die Standard Pulvermilchen entschieden. Ich wollte schliesslich die Allergie bei meinem Sohn nicht fördern. Viele Kinder, die aber die normale Pulvermilch nicht vertragen, erhalten als Alternative diejenige für sensible Kinder. Denn eine gängige Regel ist, den Allergien nicht aus dem Weg zu gehen und sie so zu fördern, sondern das Kind dem Nahrungsmittel aussetzen.

 

Mein Kind / Baby hat Laktoseintoleranz – und jetzt? Alternativen zur Kuhmilch

Unsere Leidensgeschichte ging wie folgt weiter: Auch wenn es seit letztem Sommer besser war, einige wenige Male erbrach er noch immer, oft auch nach der Kita. Da konnte ich nicht kontrollieren, was er ass. Im Dezember, als er mir über den Weihnachtsteppich in einem Warenhaus erbrochen hat, ging ich zur Kinderärztin und wollte ihn testen lassen. Der Laktoseintoleranz-Test fiel positiv aus. Die Folge: 3 Monate ganz auf Milchprodukte verzichten. Wir verzichteten auf alles, ausser auf Hartkäse, der gehört bei uns zum Alltag dazu und enthält sozusagen keine Laktose. Und siehe da: kein Mal erbrochen!

Wir führen jetzt langsam wieder Milchprodukte ein, z.B. bekommt er die Kindermilch von Bimbosan in den Haferdrink gemischt oder ins Müsli am Morgen. Die Vermischung mit Getreide oder der Hafermilch macht die Gewöhnung an den Körper einfacher. Bisher hat er nie mehr erbrochen und verträgt es gut. FAlls sich die Laktoseintoleranz in den nächsten Monaten bestätigt, werden wir mit der Kinderärztin die geeigneten Massnahmen ergreifen.

Wichtig zu wissen: Ein Kind muss nicht 2 Gläser Milch am Tag trinken. Wenn es genügend Joghurt und Käse isst, reicht das völlig aus, alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine (insbesondere Vitamin B2 und Kalzium) aufzunehmen.

 

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Welche Milch oder Alternative soll es sein? Lakosefrei, Haferdrink, Pulvermilch?

 

Alternativen für Kinder ab 12+ Monaten, die Kuhmilch schlecht oder nicht vertragen

Hinweis: Dies ist eine reine Sammlung – bei einer Laktoseintoleranz oder Kuhmilchallergie empfehle ich, es mit der Stillberaterin, dem Kinderarzt oder einer Fachperson zu besprechen:

  • Kindermilch oder Juniormilch z.B. die von Bimbosan, die ist ab 12 Monaten bis 4 Jahre geeignet Auch wenn die Kindermilch auf Basis von Kuhmilch hergestellt wird, ist sie besser verträglich. bei einer Laktoseintoleranz jedoch KEINE Option. Diese Milch ist auf den Wachstumstand des Kindes abgestimmt.  Bei Bimbosan gibt es für Kinder ab 1 Jahr eine Bio Kindermilch und die Super Premium 3 Milch, mit extra Kalzium, Eisen und Vitamin D – beide sind ohne Palmöl und glutenfrei.
  • Laktosefreie Milch aus dem Detailhandel – diese wird für Erwachsene mit Laktoseintoleranz empfohlen.
  • Hafermilch z.B. von Alnatura, mit Kalzium versetzt – insbesondere von Veganern beliebt. Sollte Kindern unter einem Jahr nicht verabreicht werden!
  • Mandelmilch, mit Kalzium versetzt (z.B. von Alnatura) – insbesondere von Veganern beliebt. Sollte Kindern unter einem Jahr nicht verabreicht werden!
  • Ziegen- oder Schafmilch (enthalten weniger Laktose und Milcheiweiss). Es gibt auch Pulvermilch für Babies auf Ziegenmilchbasis, die für Allergiker geeignet ist. Jedoch ist der Einsatz umstritten. Ziegenmilch enthält viel weniger Folsäure und Vitamin B12.

Eher ungeeignet:

  • Reismilch ist ziemlich süss und sehr flüssig, ich habe dies meinem Sohn nie gegeben. Ausserdem kann Reismilch Schadstoffe enthalten.
  • Sojamilch – kann stark allergen wirken, sollte man kleinen Kindern nie geben.

 

Warum ist in der Pulvermilch Palmöl drin?

Noch ein letzter wichtiger Punkt: Als ich auf die Suche nach der geeigneten Milch für mein Baby ging, habe ich mich informiert, was denn in diesen Milchen drin ist, schliesslich wollte ich meinem Sohn nicht irgendwas geben. Eigentlich mochte er alle Milchen sehr gerne, ihm selbst wäre es also egal gewesen. Im ersten Moment war ich eher verwundert, was alles in so einer Pulvermilch drin ist!

Was mir beim Vergleich aller dieser Pulvermilchen – neben dem Zusatz von enorm vielen Zusatzstoffen, Vitaminen und Nährstoffen – aufgefallen ist: sozusagen alle enthalten Palmöl. Und da ich als nachhaltig lebender Mensch Palmöl vermeiden möchte, war dies etwas schwierig, es gab fast keine Alternativen. Und gerade das Palmöl kann Schadstoffe in die Pulvermilch bringen.

 

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Wozu wird Palmöl in Pulvermilch verwendet?

Die meisten Hersteller von Babynahrung verwenden Palmöl, weil es so viel Palmitinsäure enthält. Diese Fettsäure ist in grosser Menge in der Muttermilch enthalten. Mehr dazu hier.

Um so besser finde ich es, dass Bimbosan als eines der ersten Unternehmen seit letztem Jahr daran ist, alle ihre Milchpulver umzustellen, und somit kein Palmöl mehr drin ist. Solche Unternehmen unterstütze ich deshalb auch gerne – und ja, dieser Beitrag enthält deshalb ein bisschen Werbung für die Firma Bimbosan – denn Firmen, die sich in Bezug auf die Nachhaltigkeit engagieren, sollte es mehr geben. Ich hoffe, die restlichen Hersteller von Pulvermilch folgen dem bald.

 

 

Wer eine fachliche Beratung zu Säuglingsernährung möchte, sollte sich an eine Stillberaterin wenden:
Schweiz:

www.stillen.ch / www.stillberatung.ch

www.lalecheleague.ch

Deutschland:

www.lalecheliga.de

www.afs-stillen.de

 

 

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*Dieser Artikel enthält Werbung, die Pulvermilch wurde von der Firma Bimbosan zur Verfügung gestellt. Der Inhalt wiedergibt meine eigene Erfahrung und freie Meinung. Er basiert auf eigenen Recherchen und Erfahrungen und hat keinen medizinischen Anspruch oder Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Flaschen wurden mir freundlicherweise von der Firma MAM Baby zur Verfügung gestellt.

 

 

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Hier gibt's ab und zu ein bisschen Werbung, sorry ;-)
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