Baby Ernährung im 6. und 7. Monat

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Wie sieht die Ernährung des Babies im 6. und 7. Monat aus? Für viele Eltern ist die Beikost ja Neuland, gerade wer zum ersten Mal Mama oder Papa geworden ist, fühlt sich unsicher. Was darf man wann geben, muss man genau nach Plan gehen, wie viel soll das Baby wann essen?

Ich gebe euch hier meine Erfahrungen weiter und hoffe, dieser Beitrag dient allen unsicheren Eltern als kleiner Leitfaden.

 

Der erfolgreiche Start mit Babybrei oder BLW

Nach Beendigung des 4. Lebensmonates bis in den 7. Monat sollten Eltern mit Babybrei und Beikost beginnen. Es gibt bereits hier grosse Unterschiede. Die einen beginnen Anfang des 5. Monats und sind deshalb am Ende des 6. Monats vielleicht schon beim zweiten Abendbrei angelangt.

Andere starten erst im 6. Monat. Hier geht es zu einer Leitlinie, wie die Ernährung im 1. Lebensjahr eingeführt wird.

 

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So sahen die ersten 2 Monate mit Beikost  aus (Tagesablauf)

Kinder sind unterschiedlich, und so waren es auch meine beiden Söhne. Bei meinem ersten Sohn startete ich mit gerade 4 Monaten mit dem Gemüsebrei am Mittag. Er ass schnell gut und deshalb führte ich (nach Plan) ca. 1 Monat später schon die Abendmahlzeit ein.

Tagesablauf beim ersten Kind (mit ca. 6 Monaten):

  • 6h Muttermilch
  • 9h Muttermilch und ab Ende 6. Monat Apfelmus mit Banane
  • 12h Gemüse-Kartoffelbrei
  • 15h Muttermilch
  • 18h Obst-Getreidebrei mit Mandelmus
  • Vor dem Schlafen: Muttermilch

 

Mein zweiter Sohn liebte die Muttermilch und war mit 4 Monaten noch gar nicht bereit für Brei (so kann man die Beikostreife testen). Erst mit genau 5 Monaten konnte er den Brei gut schlucken – obwohl er vorher schon interessiert war. Eigentlich starteten wir, weil er so gerne dabei war, wenn wir gegessen hatten (und der grosse Bruder, noch immer ein guter Esser), dass er mal an einem Pizzateig gesaugt hat und ein Maispops in der Hand hatte. Mit 5 Monaten bekam er dann den ersten richtigen Gemüsebrei und auch hier etwa einen Monat später den Abendbrei.

Der Abendbrei wäre klassischerweise ein Milch-Getreidebrei. Da mein erster Sohn eher früh Brei gegessen hat, fand ich ihn am Anfang noch zu jung und er bekam stattdessen einen Obst-Getreidebrei, auch mal mit Gemüse. Die Milchprodukte führte ich dann Ende 7. Monats ein.

Beim zweiten Kind waren wir somit viel lockerer, nahmen es wie es kommt, mischten BLW mit Brei – das Baby bestimmte.

Tagesablauf 2. Kind (6 Monate alt):

  • zwischen 5h und 7h Muttermilch
  • 9h Muttermilch
  • 12h Gemüsebrei mit Kartoffeln und/oder Getreide
  • 15h Muttermilch
  • 18h Obst-Getreidebrei, manchmal mit wenig Gemüsebrei, Avocado und immer Mandelmus, Tahin oder Cashewmus (warum diese gut sind liest du hier). Ab vollendetem 7. Monat gab es auch mal etwas Vollmilch oder Naturjoghurt in den Brei.
  • 23h Muttermilch
  • 3h Muttermilch

 

Hinweis: Da ich meine Kinder vegetarisch ernähre, fehlt auf meinem Speiseplan das Fleisch. Ich substituiere hier mit Eigelb und Mandelmus, eisenreichem Gemüse und Eiweissreichem Gemüse. Ab dem vollendeten 7. Monat kommen dann Milchprodukte dazu.

 

Der Abendbrei mit Getreide, Avocado und Apfelmus.

Ab wann darf das Baby Milch und Joghurt in den Babybrei?

  • Die Empfehlung der Stillberaterinnen und Mütterberatungen ist, dass man ab dem ca. 7. Monat wenig Vollmilch-Naturjoghurt in einen Früchtebrei beifügen darf. Quark, Frischkäse und Käse sowie Kuhmilch als Getränk sollten wegen dem hohen Eiweissgehalt im ersten Jahr gemieden werden.
  • Frühestens ab 7  Monaten (nach abgeschlossenem 6. Lebensmonat) kann Vollmilch ca. 1 dl für den Getreidebrei oder den Schoppen verwendet werden.
  • Unverarbeitete Kuhmilch darf man erst ab 1 Jahr geben. Mehr dazu hier.

 

Hilfreiche Links für den Beikoststart und die ersten Monate:

 

 

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