Green Topf (Kochbuchrezension)

kochbuch greentopf

Wer kennt es nicht, das gute alte TipTopf – oder hat es sogar noch zu Hause? Ich gebe zu, ab und zu schaue ich sogar noch in das Lehrbuch rein, denn alle Basics, die man beim Kochen braucht, sind dort zu finden – schliesslich haben wir alle (jedenfalls in der Schweiz) damals in der Schule damit kochen gelernt. Nun gibt es eine Ergänzung zum Klassiker, das Green Topf – und es ist rein mit vegetarischen oder veganen Rezepten voll gepackt. Ebenso dick, ebenso viele Tipps und sehr zu empfehlen, wenn man vegetarisch kochen möchte.

Das neue Kochbuch ist aufgrund einer Initiative einer Klassenlehrerin von Jugendlichen, die eine Auszeit brauchten, entstanden. Das gemeinsame Zubereiten der Mittagessen und Zwischenverpflegungen der Schülerinnen und Schüler führte Franziska Stöckli zur Idee, ein Kochbuch von Jugendlichen für Jugendliche herauszugeben.

Als Kooperationspartner wurde die Hiltl Akademie in Zürich gefunden, welches für die vegetarische und vegane Küche steht und diese massgebend in der Schweiz weiterentwickelt. Entstanden ist ein Kochbuch von Schülerinnen und Schüler für Schüler, Teenager und junge Erwachsene – aber auch Eltern von Kindern. Die 11 Jugendlichen, die im Buch mitgewirkt haben, werden jeweils auf einer Doppelseite porträtiert.

Das Buch – nützliche Informationen und lehrreicher Aufbau

Das Green Topf liefert zu Beginn einige nützliche Informationen zur vegetarischen Ernährung, zum Beispiel welche Formen es gibt (ovo-lacto-vegetarisch, ovo-vegetarisch, lacto-vegetarisch oder vegan). Man erfährt einiges über eine nachhaltige Ernährung, die Saisons von Gemüse und Früchten und welche Lebensmittel in einer vegetarischen oder veganen Ernährung besonders wichtig sind. Es gibt sogar eine Anleitung, wie man Tofu oder Seitan selber macht.

Jedes Rezept ist einfach aufgebaut. Mit Icons werden Zubereitungszeit, Schwierigkeitsgrad, Vegan/Vegetarisch  oder Allergene erklärt.

 

 

Vielseitige Rezepte – für alles ist was dabei

Die Rezeptesammlung beginnt mit verschiedenen Getränken, geht über Fingerfood und Snacks, über Hauptgerichte bis zu Dessert-Ideen.

 

Immer wieder wird auch ein Rezept mit verschiedenen Arbeitsschritten bebildert gezeigt. Das Buch ist sehr umfassend und immer wieder lernt man etwas dazu, z.B. was Sambal Oelek ist, oder Misopaste.

Es gibt folgende Kategorien von Rezepten:

  • Getränke
  • Frühstück
  • Snacks und Fingerfood
  • Saucen, Dips und Chutneys
  • Suppen
  • Salate
  • Tofu, Seitan, Quorn, Tempeh und Paneer
  • Gemüse
  • Getreide, Getreidealternativen, Reis und Hülsenfrüchte
  • Pasta
  • Grill
  • Gebäck
  • Desserts

 

Die Fakten zum neuen Kochbuch GreenTopf

Das Buch ist ziemlich dick mit 368 Seiten, und bietet wie auch das normale TipTopf eine solide Grundlage für alle, die gerne kochen oder kochen lernen. Mitgeliefert wird sogar ein Magnetlesezeichen mit den wichtigsten Infos zur Zubereitung, welches als Buchzeichen verwendet werden kann.

  • 1. Auflage 2019, 368 Seiten
  • 16,5 x 22,5 cm
  • farbig illustriert, gebunden
  • mit Magnetlesezeichen
  • ab dem 7. Schuljahr empfohlen
  • Schulverlag plus 
    ISBN13 978-3-292-00873-2

Bestellen kann man das Buch hier.

 

 

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