Kochen mit Kindern: Tipps für Kindersicherheit & 1. Hilfe in der Küche

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Ich stehe jeden Tag in der Küche und mein Sohn war von Anfang an dabei. Seit er seinen Tripp Trapp selber in die Küche schieben kann, kommt er immer, wenn ich ihn frage, ob er mir hilft. Kleine Kinder lieben es ja, dasselbe zu tun, wie wir Erwachsenen und die Kinderküche ist hier weit weniger interessant, als die richtige. Mit Kindern in der Küche zu arbeiten ist jedoch nicht ganz ungefährlich. Ich habe euch einige wichtige Tipps, wie ihr beim Kochen mit Babys und Kleinkindern auf mehr Sicherheit achten könnt. Zudem braucht es nicht viel, damit die Kinder mithelfen können oder gefahrlos beschäftigt werden und man daneben sressfrei kochen kann. Ausserdem gebe ich euch einige wichtige Infos zur ersten Hilfe, wenn ein kleiner Unfall passiert (enthält WERBUNG da Produktnennung). *

 

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Gerade wenn er hungrig ist und quengelig wird, hat mein Sohn oft nur Schabernack im Kopf – da ist es die beste Lösung, wenn ich ihn neben mir habe und er mir in der Küche «helfen» kann. Dabei bekommt er sein eigenes Schneidebrett und ein Kindermesser und darf Apfel oder Banane schneiden. Diese sind genügend weich und er mag beides, meist bleibt nichts übrig und er isst alles gleich auf. Auch wenn man es zu vermeiden sucht: manchmal passiert es einfach und das Kind schneidet sich, verbrennt sich die Finger oder trinkt Reinigungsmittel. Die häufigsten Unfälle in der Küche sind sicher ein blutender Finger.

 

Erst Hilfe bei Verletzungen in der Küche – bei Kindern und Erwachsenen

Wir durften kürzlich die Produkte von Hansaplast testen, und Pflaster und Wundsprays kann man ja nie genug haben, gerade wenn sie für Kinder gut geeignet sind. Es ging dann auch nicht sehr lange und der erste kleine Unfall passierte: Da mein Sohn unbedingt auch Karotten schneiden wollte, bekam er eine kleine Karotte. Ich zeigte ihm, wie er schneiden soll und sagte noch, „pass auf deine Finger auf“. Eine Minute später hatte er sich trotzdem in den Finger geschnitten – obwohl das Messer eigentlich als kindersicheres Messer gilt. Da war ich dann froh, dass ich die neuen Produkte in meiner SOS-Box in der Küche hatte. Doch bevor ich euch diese kurz vorstelle, da wir sie nun gut testet haben, einige Informationen zur richtigen Wundversorgung.

 

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SOS: 1. Hilfe bei einem Küchenunfall – Wunde fachgerecht versorgen

Wer sich schneidet oder verbrennt, sollte folgende Punkte bei der Wundversorgung beachten. Dies ist insbesondere bei Kindern wichtig.

Wie sieht eine gute Wundversorgung aus?

  • Zuerst mal Ruhe bewahren, nicht hektisch werden
  • Bei Kindern sofort anschauen, was passiert ist und trösten und beruhigen.
  • Die Box für Erste Hilfe holen und die Wunde fachgerecht versorgen:
    • Hände gut waschen
    • Gut Reinigen: Wunde trocken tupfen mit einem sterilen und/oder sauberen Tuch oder unter kalten Wasser abspülen.
    • Falls Glassplitter in der Wunde sind, diese entfernen.
    • Blutung stoppen, falls diese stark ist
    • Die Wunde mit einem Wundspray einsprühen, die Haut darum trocknen. Am besten einen Wundspray nehmen, der nicht brennt.
    • Wunde schützen: Nun ein geeignetes Pflaster über die Wunde kleben, um diese zu schützen.
    • Heilen: Regelmässig das Pflaster wechseln (insbesondere falls es nass werden sollte. Mit einer Wundheilsalbe die Heilung unterstützen.
    • Wann braucht es einen Arzt? lies hier.

 

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Tipps für mehr Kindersicherheit in der Küche und weniger Stress für Mama

Viele Mamas und Papas kennen das sicher: man will in Ruhe Gemüse schnippeln und kochen, doch die ganze Zeit sind da diese Kinderhände, die ebenfalls in der heissen Pfanne rühren wollen, den Deckel wegnehmen, oder mit dem grossen, scharfen Messer hantieren wollen. Die Gefahren sind gross: Verbrennungen, sich in den Finger schneiden, runterfallen, etc. Leider haben die Knöpfe und Pfannen am Herd eine magische Anziehungskraft.

Folgende Tipps sollen helfen, damit weniger passiert und man auch stressfreier kochen kann. Denn das Kind aus der Küche zu sperren wäre auch schade, viel zu wichtig ist es, dass Kinder früh lernen, mitzuhelfen, zu kochen und lernen, woher das Essen eigentlich kommt. Ausserdem können Kinder so neue Geschmacksrichtungen testen, sie probieren eher Neues aus.

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Stressfrei kochen mit Baby und Kleinkind

Tipps für eine kindersichere Küche

  • Küchengeräte ausser Reichweite stellen und Stecker ziehen
  • Für Krabbelkinder ein eigenes, bodentiefes Regal einräumen mit Tupper, Kochlöffeln, Plastiklöffeln und anderen spannenden, ungefährlichen Dingen etc. zum ein- und ausräumen. So sind sie schön beschäftigt.
  • Schubladen mit Besteck, Messern etc. sichern. Auch andere Türen, mit gefährlichem Inhalt oder Tellern und Gläsern kann man mit Türsicherungen sichern.
  • Babys können auch in einem Hochstuhl oder Laufstall in Sichtweite spielen und sind so mit dabei.
  • Für den Herd gibt es Herdschutzgitter. Irgendwann muss es das Kind aber auch lernen. Ältere Kinder genug weit weg platzieren und ihnen erklären, dass es heiss ist.
  • Reinigungsmittel, Feuerzeuge, Alkohol ausser Reichweite der Kinder aufbewahren.
  • Plastiktüten etc. sollten ebenfalls ausser Reichweite der Kinder aufbewahrt werden.
  • Alle Elektrogeräte, die nicht sofort gebraucht werden ausschalten oder Stecker ziehen.
  • Unbenutzte Steckdosen in der Küche mit einem Schutz versehen.

 

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Tipps: sicher Kochen mit kleinen Kindern – so macht es allen Spass

Dass Kinder in der Küche mithelfen sollten, ist unbestritten. Damit fördert man so viel, das Kind wird selbständig, hat Freude, mitzuhelfen und lernt Neues. Wer bisher Zweifel oder Angst hatte: probiert es aus, mit einigen wenigen Tipps zur Kindersicherheit wird die Küche sicher und das Kochen stressfreier.

  • Krabbelkinder mit Spielsachen und in ihrem Abteil in der Nähe der Küche spielen lassen.
  • Ältere Kinder dürfen zuschauen (z.B. auf dem Hochstuhl), sollten aber gleichzeitig auch beschäftigt werden, damit ihre Hände nicht überall dort sind, wo sie nicht sein dürfen: eine eigene Pfanne mit Kochlöffel, ein eigenes Schneidebrett mit Kindermesser, Holzgemüse oder richtiges, weiches Gemüse oder Früchte
  • Das Kind dort miteinbeziehen, wo nichts passieren kann: Gemüse waschen, weiches Obst/Gemüse schneiden, helfen Teller und Besteck zum Tisch tragen, den Papa rufen, wenn es Essen gibt etc., Tupper einräumen
  • Kinder haben ihre eigene Schublade oder ihr eigenes Fach auf Bodenhöhe – da dürfen sie machen, was sie wollen.
  • Wenn es nicht geht und man gestresst wird durch das Kind, soll das Kind ausserhalb der Küche spielen (oder man ruft den Papa)
  • Allenfalls hilft ein Hochstuhl für die Küche, damit das Kind aus guter Distanz dabei ist und beobachten kann, doch ältere Kinder können selbst runter und rauf, das kann stressig werden. Die Stühle sollten aber sicher sein, dass sie nicht wegrutschen.
  • Wenn das Kind etwas macht, dass es nicht darf (zu nahe am Herd, scharfes Messer in der Hand), konsequent NEIN sagen und wegnehmen.
  • Pfannen so platzieren, dass der Stiel gegen hinten und weg vom Kind zeigt.
  • Lieber die hinteren Kochfelder benutzen, so ist die Gefahr kleiner, dass das Kind auf die heisse Platte greift und sich verbrennt.
  • Messer, scharfe Küchengeräte, Wasserkocher etc. immer sofort wegräumen, ausser Reichweite des Kindes aufbewahren.
  • Achtung bei offenen Dosen und Gläsern: immer ausser Reichweite des Kindes platzieren und sofort wegräumen.
  • Flexibel sein, genug Zeit einplanen und auf alles gefasst sein 😉
  • Eine Box oder Schublade mit Pflastern und Spray bereit halten, für den Fall der Fälle.

 

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Diese drei Produkte von Hansaplast haben wir getestet*:

Hansaplast Wundspray

Der neue Wundspray von Hansaplast ist schmerzfrei und schützt schnell vor Infektionen bei Schnittwunden (aber auch Schürfwunden). Er ist gut einsetzbar bei Kindern und für empfindliche Haut geeignet, da er nicht reizt und nicht schmerzt sowie durchsichtig ist und nicht stark riecht. Gerade mein Sohn ist eher heikel, was man ihm aufsprüht, mit diesem Spray, der aussieht wie Wasser, ging es problemlos.

 

Pflaster

Die Universal Pflaster gibt es in verschiedenen Grössen, sie sind Wasserabweisend und mit hoher Klebkraft, somit besonders in der Küche oder im Sommer brauchbar. Gerade Kinder, die nicht darauf achten, ob ihre Hände nass werden, benötigen gut klebende Pflaster, welche die Wunde schützen. Nach 2 Stunden im Freibad hielt jedoch auch das Pflaster bei uns nicht mehr und wir mussten ein Neues nehmen, was natürlich ok war, da das Hanspalast Aqua Protect primär zum Waschen und Duschen dichthalten soll. Danach die Wunde einfach kurz mit dem Spray desinfizieren und ein neues Pflaster darauf kleben.

 

Wundheilsalbe

Die Salbe, welche ebenfalls neu auf dem Markt ist, hilft bei kleinen oberflächlichen Wunden, Schürfwunden, Kratzer oder Brandwunden (bis 2. Grades) und hilft, Narbenbildung zu reduzieren. Man kann sie aber auch bei Babys auf irritierter oder trockener Haut anwenden. Die Salbe bildet einen atmungsaktiven Schutzfilm und unterstützt den Heilungsprozess. Sie ist ohne Farb- oder Duftstoffe und gilt als vegan.

 

*Dieser Artikel enthält Werbung. Er ist in Zusammenarbeit mit der Firma Hansaplast entstanden. Die Produkte wurden uns zur Verfügung gestellt, die Tipps und Meinungen widergeben meine eigene freie Meinung.

 

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