So gelingt der Start mit Beikost für dein Baby

Die Beikosteinführung ist doch eigentlich ganz einfach, sobald das Baby bereit dazu ist. Oder etwa nicht? Ich gebe dir in diesem Beitrag einige nützliche Tipps für einen stressfreien Start, worauf du achten solltest und welche Dinge dir das Leben vereinfachen.

 

(Werbung) Vor kurzem waren wir wieder soweit: Mein Baby zeigte ganz klar Anzeichen, dass es essen möchte: Er zappelte, wenn er mit uns am Tisch sass, er sabberte und fand es ja sooo interessant, dass wir uns immer wieder etwas in den Mund stecken. Etwa ab Ende des 4. Monats bis Anfang zum 7. Monat sind Babies reif für die Beikost. Oft reicht dann die Muttermilch auch nicht mehr aus.

 

So gelingt der Beikoststart ganz stressfrei:
die Must-Haves

Als mein erster Sohn mit der Beikost begonnen hat, habe ich eine Checkliste verfasst, was man alles kaufen sollte (und was eher unnötig ist). Ich möchte hier einige  nützliche Dinge vorstellen, die mir das Leben erleichtern. Die Marke STOKKE kennen wohl viele und in fast jedem Haushalt gibt es ein TrippTrapp. Das norwegische Traditionsunternehmen hat sich seit Jahrzehnten auf Kinderartikel spezialisiert. Ich wurde für diesen Artikel übrigens nicht bezahlt aber ich habe Stuhl, Table Top und Geschirr zur Verfügung gestellt bekommen zum Testen. Und meine ehrliche Meinung ist: ich finde alle Sachen sehr toll. Die Kinderstühle, der Babyaufsatz (Newborn Aufsatz) aber auch das Kindergeschirr und weitere Accessoires wie das Table Top, das den Tisch schützt kann ich allen Eltern mit Babies und kleinen Kindern empfehlen. STOKKE entwickelt Produkte im Interesse des Kindes, und das merkt man auch. Wir benutzen nun seit 3 Jahren die Produkte von STOKKE und sind noch immer sehr zufrieden damit.

 

Diese Produkte vereinfachen mir das Leben mit Baby

  • Geduld – egal ob beim Essen oder wenn du gerade in der Küche stehst und kochst.
  • TrippTrapp Hochstuhl – das Baby ist dabei, auf guter Höhe für Brei und das Beste: der Stuhl wächst mit und ist jahrelang im Einsatz.
  • Neugeborenen-Aufsatz (Newborn Set) bis ca. 7 Monate: perfekt, um das Baby in der Küche dabei zu haben, oder am Esstisch, wenn die ganze Familie isst – bei uns jammert das Baby merklich weniger, wenn es so mit dabei ist.
  • Table Top von STOKKE zum Schutz des Esstisches: denn wer Kinder hat weiss, wie schnell ein Becher umfällt oder eine Gabel in den Tisch gesteckt wird
  • Baby Set von STOKKE – sobald das Baby sitzen kann: Einfach das Baby in das Set setzen und es kann nicht runterrutschen – gerade gut, wenn Kinder noch nicht perfekt sitzen können.
  • STOKKE Tray: Tisch für das Baby, damit der Esstisch sauber bleibt
  • der richtige Löffel (mehr dazu hier) – vielleicht muss man auch ausprobieren, um den geeigneten Löffel zu finden.
  • ein Lätzchen für den Schutz der Kleider – egal welche Marke, hauptsache es schützt!
  • Eine Flasche mit Wasser, denn ab dem ersten Brei sollte man Wasser anbieten
  • Ein nasser Lappen, um Baby, Tisch und Boden zu reinigen (anstelle 10 Taschentücher pro Mahlzeit)

 


 

 

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Das süsse Munch Set von STOKKE.

 

Nice to have von Stokke:

 

Wann ist das Baby bereit für Babybrei und Beikost?

Wann das Baby bereit ist, ist pro Kind individuell. Generell spricht man vom 4.-6. Monat, in welchem das Baby die erste Beikost erhalten sollte. Die Anzeichen für eine Beikostreife findest du hier beschrieben.

Mein erster Sohn hat mit genau 4 Monaten den ersten Löffel Brei bekommen und sofort geschluckt, seither gab es Brei, bis er im 11. Monat langsam begann, vom Tisch zu essen. Fingerfood interessierte ihn lange nicht.

Mein zweiter Sohn zeigte sich zwar sehr interessiert, doch mit 5 Monaten schluckte er nicht sehr gut. Ich liess einen ersten Versuch mit Süsskartoffelbrei so stehen und wartete 2 Wochen. Danach war er bereit, und schluckte von Tag zu Tag besser. Da jedes Kind einzigartig ist, darf man sich hier nicht an Pläne halten sondern sollte das Kind gut beobachten. Es weiss, wann es bereit ist!

Es gibt viele Ernährungspläne (wobei man sich nicht zu 100% immer daran halten muss!), ich habe unter folgendem Link die wichtigsten Fakten zusammengefasst, zudem gibt es da auch ein kleines FAQ mit den wichtigsten Fragen, die man sich stellt:

Ernährungsplan im 1. Jahr 

Übrigens, hier kannst du lesen, welche Dinge ich für den Start in die Beikostphase empfehle (Checkliste), also welche Löffel, Teller, Becher etc..

 

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Der stressfreie Start mit der Beikost

Ok, zurück zum Baby: Es ist nun etwa 4, 5 Monate alt und bereit für die Beikost. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie beginnen? Und vielleicht hast du auch folgende Fragen:

  • Werde ich mit Babybrei starten und falls ja mit welchem?
  • Oder soll ich doch lieber mit BLW beginnen?
  • Wie soll mein Kind ernährt werden (auch das muss geklärt werden), vegetarisch oder mit Fleisch?
  • Wann soll ich die zweite Mahlzeit einführen?

Alle diese Fragen stellen sich Eltern etwa im 5. Lebensmonat des Babys.  Damit der Start in die Beikostphase gelingt, gebe ich euch nachfolgend einige wichtige Tipps dazu.

 

Baby Led Weaning oder Babybrei? Vor- und Nachteile

Zuallererst sollte man sich überlegen, ob man das Baby mit Baby Led Weaning oder klassisch mit Babybrei ernähren möchte. Wer BLW wählt, muss sich im Klaren sein, dass das Essen aufwändiger und stressiger sein kann, und das Baby wird am Anfang längere Zeit eher wenig zu sich nehmen und muss weiterhin viel gestillt werden. Dafür muss man nicht immer Babybrei kochen, einfrieren, pürieren, auftauen etc. und das Baby lernt von Anfang an, vom Tisch zu essen. Für mich wäre es beim ersten Kind noch keine Option gewesen, hingegen wusste ich immer: mein zweites Kind wird einen Mix bekommen, eine Mischung von Babybrei und BLW. Bei den Grosseltern und in der Kita bleibe ich hingegen klassisch mit dem Brei auf der sicheren Seite.

Wie BLW geht, erzählen zwei Familien in diesem Beitrag

Welche Lebensmittel sich für BLW eignen, steht hier.

 

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BLW oder Baby Led Weaning: das Kind isst selbst und probiert laufend Neues.

 

Tipps für den ersten Babybrei

Du hast dich für die klassische Variante, den Babybrei entschieden. Das Wichtigste ist: Hör auf den Baby. Einige Babies sind Ende des 4. Monats bereits bereit, andere erst im 6. oder sogar 7. Monat. Wenn das Baby interessiert ist (siehe Link oben) und den Brei schlucken kann, ist es gut. Wenn nicht, warte ein bis zwei Wochen. Essen darf niemals Stress bedeuten, sondern soll Spass machen. Es gibt Babies, die einfach keinen Brei mögen. Dann versuche es mit BLW (siehe oben) oder Apfelmus anstelle Gemüsebrei.

Bereite bei den ersten Breiversuchen eine kleine Menge Babybrei zu und gib sie mit einem dünnen Löffel, so dass das Baby diesen neuen Geschmack entdecken kann. Wenn du den ersten Brei gekocht hast, friere den übrig gebliebenen Brei ein, am besten in Eiswürfel-Behältern dann kannst du am nächsten Tag wieder ein bis zwei Würfel auftauen und zum Essen geben, bis das Baby eine Menge von ca. 150 – 180 ml isst.

Ein Anfangs-Rezept und mehr Infos zum ersten Babybrei hier.

Wenn das Baby noch nicht wirklich essen mag, mach dir keinen Kopf, versuch es nach ein paar Tagen wieder und mit einem anderen Gemüse (war es zuerst Karotte, nimm Süsskartoffel oder Kürbis oder Pastinake – die süsslichen Gemüse haben den grössten Erfolg).

Welches Gemüse eignet sich wann? Hier gibt es einen kleinen Überblick.

Noch ein Tipp am Rande: Wer mit BLW startet, gibt dem Kind weiches Gemüse in die Hand und muss aufmerksam dabei sein (nicht dass es sich verschluckt). Für den Start von BLW oder Babybrei sollte man einen ruhigen Tag wählen, ohne Stress und in Ruhe hinsetzen. Man sollte nicht gleichzeitig essen sondern sich auf das Kind konzentrieren.

 

Vegetarische Ernährung für mein Baby – wie geht das?

Noch eine kleine Anmerkung meinerseits: Ich habe mich beim ersten Sohn für die vegetarische Ernährung entschieden und werde es beim zweiten Sohn auch so machen. Wie das geht? Ganz einfach. Ich achte auf ausreichend Eisenquellen im Babybrei und auf genügend eiweissreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Mandelmus, Joghurt, Milch (später auch Käse, Eier). Eigentlich reicht das schon, denn das Baby nimmt sich alle wichtigen Vitamine, die es braucht. Mehr dazu, wie ich es in der Breizeit gemacht habe, liest du hier.

Was ich immer zu Hause habe und täglich in den Brei mische ist Mandelmus (warum liest du hier).

Das Wichtigste ist, das Kind ausgewogen zu ernähren:

  • täglich Gemüse
  • täglich Obst
  • Hülsenfrüchte in den Speiseplan einbinden
  • Mandelmus, Sesam-Mus und Cashewmus sind gute Kalzium- und Eisenlieferanten und auch Eiweisslieferanten
  • Vollkorngetreide
  • keinen Zucker
  • kein Salz
  • ab und zu ein Eigelb für das Eisen (ca. 1x pro Woche ab 8. Monat)

 

*Dieser Beitrag enthält Produktplatzierungen von STOKKE – herzlichen Dank dafür. Bildquellen: Miss Broccoli / PPR & Nick Soland

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