Benjamiin – der vegetarische Vampirjunge (Rezension)

Ich mag Vampirbücher, habe als Kind alles verschlungen, was über Vampire geschrieben wurde. Es begann wohl damit, dass meine Mutter mir den “Kleinen Vampir” schenkte, als ich etwa 7 Jahre alt war (oder hat sie mir zuerst vorgelesen?). Und genau deshalb mag ich das neuste Kinder-Vampirbuch, das wohl auf dem Markt ist – besonders, weil es das Thema meines Blogs aufnimmt: eine Familie, die sich vegetarisch ernährt. Ja, der kleine Vampirjunge Benjamiin lebt vegetarisch und das Buch erzählt, was er alles erlebt.

Wenn du ein Buch gewinnen willst, gehe hier auf Facebook zum Wettbewerb.

 

Die vegetarische Vampirfamilie – inklusive Rezepten

Eigentlich passt das so gar nicht, und doch handelt die Geschichte davon, dass die Familie sich nicht von Blut ernähren wollte sondern von Gemüse und deshalb aus Transilvanien nach Schottland flüchtete. Da bauen sie sich zusammen mit ihren Bediensteten, dem Lehrer und einer Hexe in einem Schloss eine neue Existenz auf. Die verschiedenen Personen sind zu Beginn des Buches in einer Galerie beschrieben.

Jede Person hat ihre lustigen Eigenschaften, so ist der Papa Ruppert immer in der Bibliothek und entwirft neue vegetarische Rezepte, Mama Brunhilde ist sehr eitel und geht gerne shoppen oder macht neue Frisuren und der Lehrer Oskar ist schon um die ganze Welt gereist und erzählt viel davon. Sie alle leben vegetarisch, inklusive dem Kater Mondi.

 

 

Benjamiins neue Welt

Benjamiin erlebt da nun so einiges. Die Geschichte ist einfach erzählt, ich denke aber, dass mein Sohn mit 4 gerade genug alt ist, das meiste zu verstehen. Und falls nicht, erkläre ich ihm die Geschichte in meinen Worten, so dass es für einen 4-Jährigen passt.

Wir sind erst seit kurzem beim Vorlesen angelangt, und es dauert noch, bis mein Grosser sich daran gewöhnt hat, dass nicht auf jeder Seite viele Bilder zu sehen sind. Doch gibt es ca. jede dritte Seite ein schön illustriertes Bild, welche von der Autorin Silvia Triebl selbst gemalt wurden.

Benjamiin lernt Tiere und Menschen kennen und sucht sich neue Freunde.

Die Geschichte bringt so die gesunde Ernährung ihren Leserinnen und Lesern näher und am Ende des Buches finden sich einige leckere Rezepte für Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Natürlich alle vegetarisch, wie diese Tomaten-Orangen Suppe:

 

Über das Buch und die Autorin

Das Buch wurde mittels Crowdfunding ins Leben gerufen. Die Geschichte ist witzig und herzergreifend, sehr zeitnah und modern, denn Themen wie Ausgrenzung, Freunde finden und anders sein werden thematisiert.

Die Autorin Silvia Triebel, gebürtige Österreicherin, wohnt in Zürich und sagt über sich selbst, dass sie eine blühende Fantasie hat.

Mehr über die Kinderbuchautorin Silvia Triebl: Klick hier

Kommentar verfassen