Yamo – ein neuer erfrischend anderer Babybrei aus der Schweiz

Yamo – ein neuer erfrischend anderer Babybrei aus der Schweiz

Ich habe meinen Babybrei immer selbst gemacht, das war mir wichtig. Nur in den Ferien gab es mal Gläschen-Kost – eine Qual, dies meinem Sohn zu geben, so wie ich für mich nie Dosenfutter kaufen würde. Er mochte es meist auch nicht, es ist halt nicht wie selbstgemacht. Mit #yamo gibt es nun eine super Alternative für Mamas, die mal keine Zeit haben oder nicht gerne kochen!

Übersicht, Test und Interview

Der Brei: 100% Bio und natürliche Zutaten. Jeweils 120 g Gemüse oder Früchte, teilweise mit Getreide oder Linsen. Muss gekühlt werden!

Sieben Geschmacksrichtungen mit lustigen Namen:

  1. Rüebli – Pirates oft he Carrotean
  2. Birne – Fresh Prince of Bel Pear
  3. Apfel, Dinkel – Applecalypse Now
  4. Rüebli, Zuchetti, Haferflocken – David Zucchetta
  5. Apfel, Banane, Mango – Mango No. 5
  6. Linsen, Birne, Randen – Beetney Spears
  7. Broccoli, Banane, Federkohl – Broccoly Balboa

Das   Verfahren:
Die Macher von yamo wollten den Brei frischer, natürlicher, gesünder und leckerer machen. Deswegen verwenden sie statt der sonst üblichen Hitzesterilisation die schonende und innovative Technologie der Hochdruckpasteurisation (HPP). Dadurch bleiben die Vitamine, der Geschmack und die Farbe erhalten. Der Brei ist mehrere Wochen im Kühlschrank haltbar.

Produziert in: Zürich, Schweiz.

Wo bestellen:
Online im Shop https://yamo.ch . Der Brei kommt sehr gut isoliert in einer erfrischenden Box (darauf steht beispielsweise: „Ich möchte gerne in den Kühlschrank“) mit wiederverwendbaren Eispads und kompostierbarem Isolationsmaterial zu Hause an. Der Brei muss dann sofort in den Kühlschrank!

Man kann übrigens auch ein Testpaket bestellen.

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yamo Karottenbrei

Ich und einige Mamas haben ihn getestet – unser Fazit:

Die Fruchtbreie sind sehr gut, schmecken frisch und sehr natürlich, wirklich wie selbstgemacht. Die Gemüsebreie sind bei unseren Testbabys nicht alle auf Zustimmung gestossen. Die Mamas fragten sich zudem, ob es am eher sauren (es hat Zitronensaft im Brei) Geschmack lag oder einfach an einem Schlecht-Esser-Tag des Babys 😉 Allen Test-Mamas gefielen die Farben, das Konzept, die Grösse sowie die Natürlichkeit der Breie. Die Transportkiste ist witzig gemacht, es gibt zudem gratis eine Kühltasche dazu.

 

Interview mit Luca Michas von Yamo

Ihr seid 3 junge Männer – alle ohne Kinder – wie seid ihr auf die Idee gekommen, Babybrei herzustellen?
Mein Gründungskollege Tobi und ich haben uns im Herbst 2015 in einem Selbstversuch einen Monat lang vegan ernährt. In dieser Zeit mussten wir beim Einkaufen sehr genau auf den Produktinhalt hinschauen. Dabei ist uns etwas aufgefallen: in vielen Nahrungsmitteln die wir im Supermarkt kaufen können, stecken zu viel ungewollte Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und Bezeichnungen, welche wir nicht mal aussprechen können. Eines Tages beim Einkaufen fiel uns das bestehende Sortiment an Babybreien auf. Deren Zutatenlisten waren nicht wahnsinnig viel besser, und wir verstanden nicht, wieso Babybrei mehrere Jahre lang haltbar sein sollte wie eine Konserve. Also fragten wir unseren Kollegen und Lebensmittelwissenschaftler José. Dieser erklärte uns, dass die Breie mittels einer Hitzesterilisation haltbar gemacht werden, dabei aber nebst Keimen und Bakterien leider auch alle Vitamine, Geschmacksstoffe und die Farbe zerstört werden. Je mehr wir darüber nachdachten und uns wunderten, desto klarer wurde unsere Vision: es muss eine frische Alternative zum bestehenden Angebot geben.

Was ist das Besondere oder Neue an eurem Brei?
Anstatt der vitaminzerstörenden Hitzesterilisation setzen wir auf die innovative Hochdruckpasteurisation. Dieses ist ein wesentlich schonenderes Verfahren, bei dem sowohl die Vitamine, der frische Geschmack, als auch die natürlichen Farben der Lebensmittel erhalten bleiben. So bleibt yamo auch ohne Zusatzstoffe für mehrere Wochen gekühlt haltbar. HPP erlaubt es uns, den frischesten und natürlichsten Babybrei anzubieten, den es gibt. Quasi so frisch wie selbstgemacht, nur ohne den grossen Aufwand 🙂

Darüber hinaus verwenden wir in unseren Rezepten längst in Vergessenheit geratene „Superfoods“ wie Acerola(kirsche), Kale oder Linsen, die alle sehr gesund sind. Hinzu kommt, dass wir unsere Rohstoffe nur bei regionalen Bio-Lieferanten beziehen und diese komplett in der Schweiz verarbeiten. So haben wir nicht nur kurze Transportwege, sondern belasten die Umwelt auch so wenig wie möglich.

Welche Geschmacksrichtungen gibt es? Ab welchem Alter ist der Brei geeignet?
Wir starteten mit 7 Geschmacksrichtungen ab dem 5. bis 12+ Monaten. Wir legen Wert auf traditionelle Brei Rezepte und verfeinern diese mit nährstoffreichen Alternativen (z.B. Kale, Randen, Linsen). Die Rezepte sind kindesaltersgerecht angepasst. In den ersten Monaten sollte sich das Kind an einfache Früchte und Gemüse gewöhnen. Im späteren Breialter sind anspruchsvollere Rezepte ideal, um den Körper der Babys auf richtiges Essen vorzubereiten. Dies haben wir in unsere Rezepte bedacht. Unsere Rezepte wurden in Zusammenarbeit mit über 30 Müttern, Ernährungsberaterinnen, Lebensmitteltechnologen und KITAS entwickelt. Die komplette Übersicht der Rezepte sind auf unserer Website www.yamo.ch nachzulesen.

Wer hat bei der Entwicklung mitgeholfen?
Uns haben renommierte Ernährungsspezialistinnen wie die Ernährungsberaterin Stefanie Bürge (bekannt aus Tagesanzeiger, 20min. etc.) oder die Lebensmittelwissenschaftlerin Gabi Eugster, die schon 3 Bücher zum Thema Kleinkinderernährung geschrieben hat und selber vierfache Mutter, unterstützt. Die Basis legten aber immer die Eltern selber. Wir sind mit über 30 Eltern zusammen gesessen und haben Rezepte gebrainstormt, verkostet, angepasst und verfeinert. Auch in Kitas haben wir Feedback gesammelt auf unsere Rezeptideen. So entstanden unsere 7 Breikreationen, mit denen wir nun starten. Bis Ende Jahr sollen aber 3-5 weitere dazukommen.

Sind Linsen und Federkohl denn für so kleine Kinder wirklich geeignet?
Sämtliche Rezepte wurden mit den Ernährungsberaterinnen, Eltern und sogar in Absprache mit KITAs entwickelt. Unsere Rezepte mit Linsen und Federkohl drin haben wir bewusst für Babys ab 9 Monaten festgelegt, dann ist es nicht nur in Ordnung, sondern sogar super aufgrund der wichtigen Nährstoffe.

Wer in eurem Umfeld hat den Brei getestet – waren auch Kinder darunter? Esst ihr den Brei selbst?
Das ganze Umfeld musste herhalten, von Freunden über die eigenen Familien bis zu fremden Eltern auf dem Spielplatz. Weil der Brei so merkbar frischer ist als alles andere, das man einkaufen kann, waren die Feedbacks fast ausnahmslos positiv und die Babys konnten teilweise kaum genug davon kriegen! Selbstverständlich lassen wir jeweils alle Rezepte vorab im Labor testen, um sicher zu gehen, dass die Kinder nur 100% sicheres Essen kriegen. Und ja, wir essen heute regelmässig Brei zum Zmittag! 😉 Schliesslich ist es auch für Erwachsene super lecker und gesund, ein Smoothie in Breiform quasi.

Wo ist der Brei erhältlich?
yamo Babybrei ist in unserem Onlineshop www.yamo.ch erhältlich. Wir verschicken den Brei bequem und gekühlt nach Hause. Zusätzlich sind wir aktuell in ausgewählten Bio-Läden und Drogerien in Zürich und Luzern vertreten.

Wie sieht eure Zukunft aus? Wo soll es hingehen?
Unser Ziel ist es, ein Umdenken bei Eltern und im Handel zu bewirken: Wir finden, Essen von Babys sollte niemals älter sein als die Babys selber, sondern frisch und natürlich. Deswegen möchten wir die beste, frischeste und gesündeste Alternative zu selber gekochtem Babybrei werden. Wir freuen uns über jede Unterstützung unserer #Breirevolution 🙂

Mehr unter www.yamo.ch

yamo_broccolibrei

#breirevolution #yamobaby

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3 thoughts on “Yamo – ein neuer erfrischend anderer Babybrei aus der Schweiz”


Hier gibt's ab und zu ein bisschen Werbung, sorry ;-)