Warum ich Gemüse liebe?! #Gemüseliebe

Warum ich Gemüse liebe?! #Gemüseliebe

Letzte Woche war ich wieder mal in einem Gewächshaus. Mit der neuen Innovation Hydrosalat, die ich exklusiv besichtigen durfte. Zum Glück habe ich in meinem momentanen Job tagtäglich mit dem Gemüse zu tun und darf von der Nähe dabei sein, wie das Gemüse wächst und wenn es Innovationen gibt. Es ist schön, immer mal wiede bei einem Gemüseproduzenten auf dem Feld oder im Gewächshaus zu stehen. Zu sehen wie das Gemüse wächst und einen direkt geernteten Salatkopf oder Tomaten die noch vor 2 Stunden am Zweig gehangen sind, zu essen. Das ist Frische und das sind Vitamine. Ich liebe verschiedene Geschmacksrichtungen, eine Vielfalt und da bieten die über 50 Gemüsesorten, die es in der Schweiz gibt, viel!

 

Saisonalität ist mir wichtig!

Die Vielfalt lebt auch von der Saisonalität und deshalb achte ich darauf. Ich esse im Winter keine Tomaten aus Spanien oder Marokko, esse im Sommer keinen Nüsslisalat (obwohl er auch im Sommer in der Schweiz geerntet wird – aber es ist für mich wie für viele ein Wintersalat), esse im Frühling Spargeln bis im Juni und freue mich das nächste Jahr wieder darauf und genisse die breite Palette im Sommer: Broccoli, Blumenkohl und Romanesco, Zucchetti (auch die gelben, Tomaten (die gelben, orangen, roten, schwarzen, gestreiften, runden, ovalen, kleinen), Aubergine (auch die gestreiften und weissen), Karotten (auch die violetten, roten, gelben, weissen – und ja das ist ein Sommergemüse, sie werden ab Juni frisch geerntet!) und seit wenigen Jahren gibt es auch Peperoni aus der Schweiz. Bei mir kommt jeden Tag viel Gemüse auf den Teller und mein Sohn soll das so mitbekommen beziehungsweise mitessen. Mit dem Gemüse als Hauptdarsteller kann man so schöne Rezepte umsetzen, sei es zusammen mit Pasta, als Salate, Gemüsetürmchen, Apéros und sogar als Desserts (ich denke da an Kürbiskuchen, Rhabertiramisu, Rüeblitorte, Zucchetti-Cake, Basilikumglace). Deshalb liebe ich das Gemüse. Ach ja, und gesund ist es ja auch noch!

Blumenkohl-Vielfalt
Farbige Blumenkohl-Vielfalt

 

Mit dem Gemüse aufgewachsen

Ich bin schon mit viel verschiedenem Gemüse aufgewachsen, meine Mutter kochte gerne und viel damit (ausser dem Sellerie-Apfel-Salat mochte ich alles), und bei meinem Vater gehört Gemüse ebenfalls auf jeden Teller – seine selbstgemachten Antipasti muss man lieben. Ich kannte auch schon als kleines Mädchen Artischocken, runde Auberginen, gelbe Karotten etc. und ich war bei meiner Grossmutter immer dabei, wenn sie im Garten den feinsten Nüsslisalat erntete. Den ich dann mit viel Ei und ihrer speziellen Salatsauce aufass. Was ich als ganz kleines Kind wohl nicht bei jedem Gemüse machte – aber das liegt wohl in der Natur eines Kleinkindes. Mein Junggemüse isst bis jetzt alles – bis auf Fenchel. Ich selbst esse keinen Fenchel und habe es auch in der Schwangerschaft nicht getan. Vielleicht liegt es daran. Dafür habe ich darauf geachtet, so viel verschiedenes Gemüse zu essen, damit mein Sohn die Vielfalt liebt. So wie ich! Mal schauen wie lange es hinhält 😉

Salaternte
Salaternte auf dem Feld

 

Der Hydrosalat übrigens, der schmeckt sehr gut und gibt ein kleines Gefühl von selbst-ernten: da die Wurzeln noch in einem Ballen dabei sind, erntet man nur die Blätter, die man benötigt. Den Rest kann man wässern und zurück in den Kühlschrank stellen. Vielleicht ist das sogar ein Beitrag an Foodwaste, es wird weniger weggeschmissen da der Salat länger frisch bleibt.

Salate in Reih und Glied
Salate in Reih und Glied

 

 

 



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